Die Internationale Gesellschaft für Babymassage sieht ihre Aufgabe darin, liebevolle Berührung und Kommunikation durch Bewusstseinsentwicklung, Fortbildung und Forschung zu fördern, damit Eltern, Bezugspersonen und Babys auf der ganzen Welt geschätzt, geliebt und respektiert werden.

Prävention

Was DGBM-KursleiterInnen zur Prävention beitragen können

Prävention

"Die Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e. V. sieht ihre Aufgabe darin, liebevolle Berührung und Kommunikation durch Bewusstseinsbildung, Fortbildung und Forschung zu fördern, damit Eltern, Bezugspersonen und Kinder in der ganzen Welt geschätzt, geliebt und respektiert werden." So lautet die Visionsaussage der DGBM e. V.

Die Kursinhalte der DGBM e. V. sind zum körperlich-seelisch-geistigen Wohl von Kindern entwickelt worden und ermöglichen eine nachhaltige Form von Prävention. Ein derzeit im Aufbau befindliches, DGBM-spezifisches Präventionskonzept setzt die Arbeit der KursleiterInnen in unmittelbaren Zusammenhang mit der UN-Kinderrechtskonvention, die 1989 auf internationaler Ebene festgelegt wurde.

Präventive Aspekte der Kursinhalte können bereits im jungen Säuglingsalter – und somit besonders früh – greifen. Unser Ansinnen bei der Fortbildung zur Kursarbeit steht insbesondere im Zeichen der Bindungsunterstützung, der Stärkung elterlicher Kompetenzen sowie der Gesundheitsförderung. Baby-/Kindermassage nach DGBM-Richtlinien stellt somit keine Behandlung im Sinne einer therapeutischen Maßnahme dar. Vielmehr unterstützt sie den salutogenetischen Ansatz und fördert die Resilienz und das Kohärenzgefühl auf Seiten der Eltern und des Kindes.

Motivierte KursleiterInnen verfügen über fundiertes Wissen. Sie engagieren sich in ihren Kursen für Babys, Kinder und Eltern. Das qualitativ hochwertige Kursangebot zeichnet sich durch die Vermittlung einer besonderen inneren Haltung in der Berührungs-/Bindungsarbeit in Kombination mit gesundheitsförderlichen Aspekten und bestmöglichem Kinderschutz aus. Bereits bei den Zugangsvoraussetzungen werden verschiedene uns gesetzlich zur Verfügung stehende Präventionsinstrumente genutzt – die Motivationsbeschreibung, das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis u. ä. In der DGBM ist kein Platz für Gewalt an Kindern oder Übergriffigkeiten. Das stellen wir ganz klar heraus.

DGBM-KursleiterInnen haben im Kursgeschehen wichtige Vorbildfunktion. An einer Puppe geben sie ein Beispiel dafür, wie Eltern oder Bezugspersonen mit ihren Kindern liebevoll kommunizieren können, wie ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt und liebevoller Kontakt miteinander gepflegt werden kann. Mit der Haltung "Eltern sind die Experten für ihr Kind" erfahren die Eltern Wertschätzung und Bestärkung auf ihrem Weg. Erfolgserlebnisse können motivieren und geben Eltern das Vertrauen, die Besten für ihr Kind zu sein.

"Berührung mit Respekt" bedeutet: Das Baby wird um Erlaubnis gefragt, ob es massiert werden möchte. So erfährt das Baby bereits sehr früh eine wertvolle Stärkung seiner Autonomie. Sein "NEIN" wird jederzeit respektiert. Babymassage wird insgesamt als Dialog verstanden, die Berührung an sich geschieht jedoch ausschließlich zu den Konditionen des Kindes.

Professor A. Gallwitz schreibt, wie wichtig es für Kinder ist, positive Berührungserfahrungen zu machen. Es ist wesentlich, dass sie Möglichkeiten bekommen, früh "Nein" sagen zu lernen und dass Eltern gemeinsame Zeit mit ihnen verbringen. Wenn Kinder Zuverlässigkeit und Interesse an ihren Bedürfnissen und Sorgen erfahren, wenn sie ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen, respektiert, geschätzt und geachtet werden, kann dies dazu beitragen, dass sie zu starken, verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen können. In den Kursen können KursleiterInnen Eltern informieren und sensibilisieren, um Kinder vor Übergriffen zu schützen. Diese und viele weitere Aspekte stehen im Fokus der DGBM-Arbeit.

Als Trainerinnen für DGBM-Babymassage vermitteln wir neben den breitgefächerten Inhalten der Babymassage ebenso wichtige Grundlagen für die Durchführung von Kursen im Sinne des Kindesschutzes.

Weitere Informationen zum Thema "Prävention": Prof. A. Gallwitz: Kinderfreunde. Kindermörder. Verlag Deutsche Polizeiliteratur, ISBN-10: 3801104648, ISBN-13: 9783801104641.

Beratung gibt es hier